Die rechtssichere Gestaltung von Cookie-Bannern bleibt auch 2025 ein Dauerbrenner. Verstöße werden inzwischen regelmäßig öffentlich benannt und sanktioniert.
Gestaltung: Kein Platz für kreative Täuschung
„Nudging" – das psychologische Lenken hin zur Einwilligung – wird regelmäßig gerügt. Ein gutes Banner ist übersichtlich, verständlich und ermöglicht jederzeitige Änderungen der Entscheidung.
Inhalt: Echte Transparenz
Wichtig ist ein klarer Hinweis auf Verarbeitungen außerhalb des EWR. Die Dienstbeschreibung sollte kurz, aber präzise sein: Anbieter, Zweck, Laufzeit. Automatische Kategorisierungen sind häufig fehlerhaft.
Technik: Gut gemeint ist nicht gut gemacht
Wichtigster Punkt: Die Konfiguration. Ein korrekt gestaltetes Banner nützt nichts, wenn Dienste ohne Einwilligung geladen werden. Einwilligungen müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Praxistipps
- Consent-Tool mit Sitz in der EU wählen
- Einfache Widerrufsmöglichkeit sicherstellen
- Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen
- Beim Einsatz von Google Diensten: kompatibles Consent Management Tool verwenden




